Rückblende - Moshi









ein paar Eindrücke vom Leben in der Kleinstadt Moshi.
Hier spielt sich das Leben vorwiegend auf der Straße ab…
Alles wird repariert: Schubkarren zum 20x, Sandalen werden aus Autoreifen gefertigt…
Alle Waren werden auf dem Kopf getragen, Berge von Bananen, Einkäufe, Wasser, kilometerweit…
Da wird einem klar in welchem Luxus wir leben, aber trotzdem wird bei uns gejammert.
Wir Europäer jammern auf sehr hohen Niveau!
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Es wird höher – Etappe 3

Die Nacht hat es dann zu unserem Glück nicht weiter geregnet. Als ich aus dem Zelt steige entdecke ich den wunderbaren Anblick über den Wolken. Genau unterhalb des Zeltes ist die Wolken kannte. Man hat fast das Gefühl auf Watte geschlafen zu haben. Wir bekommen unsere allmorgendliche Schüssel mit heißem Wasser und beginnen auch sofort mit der Katzenwäsche. Auf dem Zelt sieht man noch leicht den Nachtfrost, was bin ich froh über meinen warmen Schlafsack.

Während wir noch frühstücken wird auch schon langsam alles zusammengepackt. Und schon geht es los. Jetzt wird die Vegetation fast auf den 0 Punkt gefahren. Nur noch spärlich bestückte kleine nieder Büsche und ein paar vertrocknet aussehende Blüten gibt es hier. Wir sind nun schon über meiner jemals erreichten Höhe. Der Weg an diesem Tag ist nicht besonderst weit und so erreichen wir bereits Mittag zum Lunch das Zeltcamp. Das Third Cave liegt auf einer Höhe von 3947 m. Die 4000 Marke also fast schon geknackt.

Ein traumhafter fast Wolkenloser Himmel lud uns zu einem kleinen Spaziergang ein. Go high, sleep down heißt hier das Motto. Mohamed begleitet uns. Wir laufen einem Schild nach auf dem School Hut steht. Mohamed lacht immer und irgendwie muss man sich diesem netten und freundlichen Lachen auch anschließen. Wir machen ein paar Fotos bis wir etwa auf 4300 m den Rückweg antreten. Mohamed entdeckt ein paar Büffelknochen und fängt sofort an daraus eine Skulptur zu bauen. Das Büffel bis in diese Höhe vordringen hätte ich nicht gedacht.

Der Nebel steigt inzwischen ebenfalls wieder nach oben und verdeckt uns nun die Sicht auf den links liegenden Mawenzi und den rechts liegenden Gipfel des Kilimanjaro. Dicht beieinander laufen wir weiter Richtung Zeltcamp, es wird auch deutlich frischer an diesem Abend. Um so mehr freue ich mich auf den kuscheligen Schlafsack der mich dann erwartet.

Als wir am Camp ankommen setzt bereits die Dämmerung ein. Das Essen ist ebenfalls fertig,. Am heutigen Abend gibt es Pfannkuchen mit Salat und Nudeln. Dazu reichlich Tee und zum Abschluss mache ich mir noch eine heisse Milch mit Honig. Wir liegen schon im Zelt da hören wir die 3 Amerikaner zurückkommen von ihrem Spaziergang. Diese machen die gleiche Route wie wir sind aber etwas schneller unterwegs, zu schnell wie Dawson findet.




Am Mittag haben wir uns noch mit ihnen unterhalten. Die Porter von Ihnen wollten gleich ein Foto mit uns Mädels machen. Den Gefallen haben wir ihnen natürlich gerne getan. Außerdem war der kleine smaltalk recht nett. Wir sind hier oben nur noch 2 Teams, die Amerikaner und wir. Die anderen die wir noch weiter unten in den Camps gesehen hatten nehmen eine andere Route die 1 – 2 Tage länger dauert.

Der Tag ist schnell vergangen. Die Eindrücke nehmen zu und der Kopf füllt sich langsam mit Gedanken. Zudem ist es nun schon der 3 Tag an dem wir keinerlei Verbindung nach Hause aufnehmen konnten.

Gespannt auf den nächsten Morgen schlafen wir dann schnell ein.




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Aufbruch zum Second Camp – Etappe 2

Hier am First Camp befinden wir uns auf einer Höhe von 2648 Meter. Heute werden wir die zweite Etappe in angriff nehmen. Knapp 900 HM gilt es zurückzulegen. Ich schleiche mich in den frühen Morgenstunden bereits aus dem Zelt und verschwinde im Gebüsch. Es ist noch dunkel, aber die Stirnlampe kann ich mir sparen, denn der Mond und der Sernenhimmel leuchten mir den Weg zurück zum Zelt. Ich kann die Milchstrasse erkennen. Kaum habe ich mich wieder in den Schlafsack gekuschelt fängt auch schon die Dämmerung an, mir kommt es zumindest so vor. Es ist doch etwas ungewohnt die erste Nacht im Zelt, habe ich doch so etwas noch nie gemacht, Premiere also für mich, Zelturlaub!

Ich ziehe mir frische Klamotten an und verlasse das Zelt, draußen wuseln bereits alle aus der Begleitmannschaft herum. Mohamed erblickt mich und begrüßt mich mit einem „Jambo!“ ich erwidere den Gruß auf Swaheli. Es dauert nicht lange da bringt Mohamed uns eine Schüssel mit kochendem Wasser vor unser Zelt mit einem Stück Seife. Ein Ritual das wir Früh und Abends in Zukunft erleben werden. Schnell ein wenig Waschen und Zähneputzen und schon werden wir zum Frühstück ins Esszelt gerufen. Wir sind gespannt was uns erwartet, ist es unser erstes Frühstück am Berg.

Im Zelt steht wieder der kleine viereckige Tisch mit zwei Stühlen. Gedeckt mit Tee, Kaffee, Erdnussbutter, Honig, Margarine, Toast. Kaum sitzen wir kommt auch schon Mohammed mit einem Brei was man Poretsch nennt. Eine art Haferbrei mit Milch, die aber aus Instand Pulver besteht. Es schmeckt aber lecker und so machen wir die kleine Schüssel fast leer. Danach noch einen Toast mit Honig. Dann kommt Mohamed nochmals mit einem Teller worauf sich 2 Eier befinden und Bananen.

Gegen 08.00 brechen wir auf mit Dawson. Die anderen packen noch die Zelte und die Sachen zusammen. Nachdem wir aber wegen der Akklimatisierung Polo Pole (langsam langsam) laufen müssen, werden uns unsere Träger bald überholen. So ist es dann auch, die Porter ziehen an uns vorbei. Die Landschaft ist noch grün, die Büsche und Bäume werden aber zunehmend niederer. Und wir haben einen ständigen Blick auf den Kilimanjaro. Schritt für Schritt kommen wir dem Berg näher. Von der Ostseite (auf der wir uns befinden) sieht man nur ganz oben eine hohe Eiswand in der Morgensonne blitzen. Das große Schneefeld befindet sich eher auf der Südseite.

Immer wieder steigen Nebelschwaden herauf und es zieht sich langsam zu. Gegen 13 Uhr sind wir am Second Cave Camp eingetroffen. Die Zelte stehen bereits und im Kochzelt wird schon das Lunch gebruzelt. Eigentlich wollen wir gerne noch einen kleinen Spaziergang mit ein paar Höhenmetern unternehmen. Aber das Wetter macht uns an diesem Nachmittag einen Strich durch die Rechnung. Es fängt an zu regnen, viel zu regnen. Wir verziehen uns in unser Zelt und hören den Regen brasseln. Als wir die Nasse stelle am Zelthimmel entdecken haben wir doch etwas bedenken ob wir trocken durch die Nacht kommen. Jeder Gang zur toilette bring mehr Dreck ins Zelt. Auch die kleinen Four-striped grass mous verschwindet immer schnell wieder in ihrem Erdloch das sich im Vorzelt befindet.

Gegen 18.00 werden wir zum Abendessen gerufen. Frittiert, es gibt irgend etwas frittiertes mit Kartoffeln und einer Tunfischsauce, es schmeckt lecker. Nach dem Essen bespricht Dawson mit uns den nächsten Tag. Wecken um 07.00, Frühstück 07.15 und gegen 08.00 soll es dann zur 3 Etappe gehen.

Dawson Hustet immer noch, aber mit den Paracetamol die ich ihm gegeben habe ist es schon besser geworden. So legen wir uns auch an diesem Abend früh ins Zelt, nachdem es draussen immer noch eher ungemütliches Wetter ist. Wir befinden uns auf 3488m und man merkt deutlich das die Nächte bereits kälter sind. Beim nächtlichen Austreten kann ich erneut den Sternenhimmel bewundern.....

second cave camp 3488 m

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Mannschafts-Vorstellung


Das war unsere Mannschaft : v.l.n.r. Dawson (Guide 1), Porter (stehend), Porter (sitzend dahinter), Mohammed (Porter/Hilfskoch/Essenbringer), Freedom (Koch/Guide 2), auf dem Bild fehlen weitere 2 Porter. Wir waren also gesamt 7 + uns beide. Es gibt zwischen Guide, Guide2 (Koch), Hilfskoch (Porter) und den anderen Portern eine klare Hirarchie die man durchaus bemerkt, auch wenn unser Guide Dawson sehr fair zu seinen Portern war. Leider haben wir auf der Reise auch andere Geschichten gehört, dazu aber mehr im Schlusswort.

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Anfahrt zum Rongai Gate – Etappe 1

Es ist Sonntag der 2. September gegen 08.30. Wir haben bereits gefrühstückt und uns die ersten Geschichten von zwei Besteigern des Kilimanjaro einverleibt. Die Seesäcke stehen gepackt am Hoteleingang. Wir werden noch einen entfernten Blick auf den Kilimanjaro als unser Kleinbus der uns zum Rongai Gate bringen soll vorfährt. Es steigt unser Guide aus und noch ein etwas untersetzter Mann, der Sales Manager unserer Agentur der uns den Guide vorstellt. Dawson wird uns die nächsten Tage über den Berg führen. Der Rest der Mannschaft sitzt bereits teilweise im Auto. So nehmen wir die Fahrt auf. Unser Weg führt aber zuerst Richtung Marangu Gate, hier müssen wir uns der Bürokratischen Registrierung hingeben.

Vorher jedoch beginnt bereits die abenteuerliche Fahrt auf der Straße von Moshi nach Marangu. Unterwegs sammeln wir noch den Rest der Mannschaft ein, sowie noch einige Gegenstände die für uns am Berg wichtig sein werden. Vor allem Essen wird unterwegs von der Mannschaft noch gekauft. Es ist hier schon interessant dem Treiben zuzusehen und mit großen Augen verfolgen wir das tun.

Am Marangu Gate angekommen steigen wir aus dem Auto und folgen Dawson zur Registrierung. Hier müssen wir unsere Genauen Daten hinterlassen. Welche Route, Namen sogar die Reisepassnummer wird hinterlegt. Nach der Einschreibung setzen wir die Fahrt fort. Schnell wird aus dem Asphalt eine staubige Sandpiste mit vielen Schlaglöchern. Entsprechend schüttelt es uns hier bereits durch. Dem ein oder anderen Porter ist es auch schon mulmig in der Magengegend. Aber die Fahrt ist ein visueller Augenschmaus. Entlang kleiner Dörfer schlängeln wir uns Serpentinen hinauf, vorbei an Bananen Plantagen, Schulen, Kindern und kleinen Läden die in einfachen Holzbaracken am Wegrand untergebracht sind. Der Metzger hängt sein Fleisch einfach an einem Haken vor seine Hütte. Es ist eben alles ein wenig anders hier in Afrika.

Unser Fahrer wird leicht unsicher und schaut immer wieder auf seine Reifen. Wir ahnen schon was kommen wird, aber es ist nur halb so schlimm. In einem Dorf hält er an und bittet gegen ein paar Scheinchen die Luft in seinen Reifen wieder etwas aufzufüllen. Hier läuft alles nur über Geldwechsel der Besitzer und so nehmen wir schnell die Weiterfahrt auf. Kurze Zeit später halten wir aber schon wieder in einem kleinen Dorf am Wegesrand. Diesmal aber nicht wegen der Reifen, sondern es kommt ein großer Ölschwall unter dem Auto hervor. Na Prima, eine kaputte Ölwanne mitten in der Pampa.

So schnell kann mir der Gedanke gar nicht durch den Kopf schießen, als Dawson uns diskret aus dem Auto bittet. Schnell sind wir umzingelt von schwarzen und ein wenig mulmig ist uns dann schon. Noch mulmiger wird uns allerdings als Dawson uns in einer kleinen Holzbude unterbringt die hier wohl so was wie eine Bar sein soll, in der Hand mit 2 Lunchpaketen die wir nun essen sollen solange das Auto repariert wird. Wir wollen das nicht glauben, jedoch als wir fertig sind mit dem Essen, bringt uns Dawson wieder zum fertigen Auto. Es ist auch noch alles drin, auch unsere Seesäcke.

Jetzt durchatmen und weiter die spannende Fahrt genießen. So nehmen wir wieder einen Schlagloch nach dem anderen unter die Räder und winken den Kindern am Straßenrand zu. Einige Stunden Später, es war gegen 14 Uhr, erreichen wir das Rongai Gate. Wieder zuerst die Registrierung und dann werden die Porter bestückt. Es wird alles abgewogen und gleichmäßig verteilt auf insgesamt 5 Träger. Die letzten Sachen werden noch aufgeteilt als Dawson uns mit einem Porter auf die Route schickt. Wir sollen ihm folgen, sie kommen dann nach. So folgen wir dem Porter und tauchen nun ein in die Landschaft am Fuße des Kilimanjaro.

Zu erst durchqueren wir einige Maisfelder, hier auf der Ostseite ist der Anbau eher groß und der Regenwald dafür sehr klein. Kinder stehen am Rand des Weges und fragen uns nach Schokolade. Wir erreichen den Eingang zum Regenwald und werden sofort von ein paar Colobus Affen empfangen. Sie sind aber leider zu schnell, als das wir sie richtig auf Fotos festhalten können. Damit hatten wir nicht gerechnet. Die Blue Monkeys sind da etwas Fotogener.



Die Landschaft verändert sich am ende des Regenwaldstückes erneut. Es ist sehr grün, die Pflanzen aber nicht besonderst Hoch. Eher Buschartig und Steinig. Nach 6,1 Km Fußmarsch erreichen wir das First Cave Camp. Unser Zelt ist bereits aufgestellt und unsere Seesäcke liegen vor dem Eingang. Wir bestücken schnell das Zelt mit unseren Isomatten und dem Gepäck, denn es wartet bereits Tee, Kaffee und Popcorn auf uns. Popcorn werden uns auch noch die nächsten Tage stetig beleiten auf unserer Reise. Inzwischen ist es kurz vor 18 Uhr und die Sonne geht schnell unter. Noch ein letzter Blick auf den Kilimanjaro bevor wir in unserem Zelt verschwinden, hat uns doch der Tag mit seinen Abenteuern müde gemacht.......

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Moshi - Bikeshops and more…





Pimp my bike, african style…
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Rongai Route - GPS Track google Earth



Ich hatte ja meinen Garmin 60 CSX mit auf der Reise und habe hiermit natürlich die ganze Route aufgezeichnet. Eben habe ich mal auf die schnelle eine KML Datei draus gemacht und sie auf google Earth geladen. Das ganze werde ich jetzt noch mit Fototacking vervollständigen und dann eine brauchbare Datei zu bekommen. Einen kleinen ersten Visuellen Eindruck will ich Euch dennoch vorab geben :-)

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